Kamerakauf im Jahr 2025 [Kaufberatung]

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Welche Kamera passt zu mir?
Kamera Kauf in 2023 [Kaufberatung] - Welche Kamera passt zu mir?

Welche Kamera soll ich kaufen? Diese Frage höre ich öfter. Meine Antwort lautet meistens: Überleg dir erst mal, was du fotografieren möchtest, oder was du hauptsächlich fotografierst, dann kann ich dir sagen, welche Kamera zu dir passen könnte.

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Ich aktualisiere die Kamera-Kaufberatung regelmäßig, damit die empfohlenen Kamera-Modelle immer auf dem aktuellen Stand sind. 

In diesem Artikel möchte ich dir eine umfassende Kaufberatung an die Hand geben, egal ob du Anfänger bist oder schon ein paar Jahre fotografierst.

Die nächste Frage, die mir auch immer wieder gestellt wird, ist:

Welches ist die „beste Kamera“ für Einsteiger?

Meine Antwort ist meistens auch hier etwas schwammig, da es eigentlich keine beste Kamera für Einsteiger gibt, da auch die Wahl einer Kamera für Anfänger schon von verschiedenen Faktoren, wie Budget, Zweck, Fähigkeiten und Vorlieben, abhängt.

Trotzdem sind hier schon mal ein paar Kameras, die Anfängern oftmals genannt werden:

Canon EOS Rebel SL3 / Canon EOS 250D*: Die Einsteiger-DSLR von Canon (Spiegelreflexkamera) mit guter Bildqualität und einfacher Bedienbarkeit.

Nikon D7500*: Eine weitere beliebte Einsteiger-DSLR mit guter Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit.

Sony Alpha A6000*: Eine preisgünstige, aber etwas ältere spiegellose Systemkamera mit immer noch hervorragender Autofokusleistung und schnellem Burst-Modus.

Fujifilm X-T30*: Eine spiegellose Kamera mit großartiger Bildqualität und gutem Handling.

Alle vier sind fantastische Kameras, die Anfängern bestimmt einen guten Start ins neue Hobby gewährleisten. Letztlich hängt die Wahl der besten Kamera für Anfänger jedoch von persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Es empfiehlt sich, verschiedene Modelle zu testen, sie in die Hand zu nehmen und sicherzustellen, dass die Kamera einfach zu bedienen und zu verstehen ist, bevor man eine Entscheidung trifft. Zudem gibt es noch jede Menge weitere Punkte zu beachten.

Kommen wir nun ins Eingemachte. 😉 Wenn mein Gegenüber noch zuhört, hole ich jetzt normalerweise etwas weiter aus. Schließlich ist der Kameramarkt riesig und eine Entscheidung fällt dadurch nicht so leicht.

Was ist der Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer spiegellosen Kamera?

Wie du vielleicht oben bemerkt hast, sind zwei von den oben genannten Kameras Spiegelreflexkameras (DSLR) und die anderen beiden sind spiegellose Systemkameras. Beides sind Digitalkameras, aber es gibt einige wichtige Unterschiede:

  1. Spiegelmechanismus: Eine der wichtigsten Unterschiede ist der Spiegelmechanismus. In DSLRs verwendet ein beweglicher Spiegel das Licht, das durch das Objektiv hereinkommt, um es auf den Sucher zu reflektieren, wodurch der Fotograf das sieht, was aufgenommen wird. Bei spiegellosen Kameras fehlt dieser Spiegel und das Licht trifft direkt auf den Sensor, sodass das, was aufgenommen wird, auf dem Bildschirm oder dem elektronischen Sucher angezeigt wird.
  2. Größe und Gewicht: Da spiegellose Kameras keinen Spiegelmechanismus und keine Spiegelkammer benötigen, sind sie in der Regel kleiner und leichter als DSLRs.
  3. Autofokus: Spiegellose Kameras verwenden in der Regel einen schnelleren und genaueren Phasenerkennungsautofokus, während DSLRs hauptsächlich auf den kontrastbasierten Autofokus zurückgreifen.
  4. Bildqualität: Die Bildqualität kann bei beiden Typen ähnlich sein, aber es kann Unterschiede geben, insbesondere bei schlechten Lichtbedingungen.
  5. Preis: Spiegellose Kameras tendieren nicht immer dazu, teurer zu sein als DSLRs.
  6. Veraltet? Immer mehr Hersteller setzen auf das modernere, spiegellose Kamerasystem.

Letztlich hängt die Wahl zwischen einer Spiegelreflex- und einer spiegellosen Kamera von den persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben ab, insbesondere in Bezug auf Größe, Gewicht, Bedienbarkeit und Funktionalität. Obwohl Spiegelreflexkameras aus verschiedenen Gründen sicherlich noch Ihre Daseinsberechtigung haben, würde ich nicht nur wegen der inkompatiblen Objektivbajonette, zu den zukunftssichereren spiegellosen Kameras raten.

Beliebte Spiegelreflex- und spiegellose Kameras

Beliebte Spiegelreflexkameras (DSLRs) sind:

  1. Canon EOS 90D*
  2. Nikon D5600*
  3. Canon EOS Rebel T7*
  4. Nikon D7500*
  5. Canon EOS 77D*
  6. Pentax K-70*

Beliebte spiegellose Kameras (Mirrorless) sind:

  1. Sony Alpha a7 IV*
  2. Fujifilm X-T5*
  3. Sony Alpha a6400*
  4. Canon EOS M50 Mark II*
  5. Panasonic Lumix G9*
  6. Nikon Z50*

Vollformat oder APSC Sensor?

Bei den meisten der erwähnten Kameras oben handelt es sich um APSC Kameras. Viele ambitionierte Hobbyfotografen und Profis bevorzugen Kameras mit einem Vollformatsensor. Doch wobei unterscheiden sich die Sensoren?

Vollformatkameras und APSC Kameras unterscheiden sich in Bezug auf die Größe des Bildsensors.

  1. Vollformat: Vollformatkameras verwenden einen Bildsensor, der etwa die Größe eines 35-mm-Films hat, was zu einer größeren Empfindlichkeit für Licht und einer höheren Auflösung führt.
  2. APSC: APS-C-Kameras verwenden einen kleineren Bildsensor, der etwa 1,5- bis 1,6-mal kleiner ist als das Vollformat. Dies führt zu einer geringeren Empfindlichkeit für Licht und einer niedrigeren Auflösung.

Es gibt einige weitere Unterschiede, wie die Möglichkeit, größere Tiefenschärfe zu erreichen, und die Notwendigkeit, längere Brennweiten zu verwenden, um das gleiche Bildfeld zu erhalten. In der Regel sind Vollformatkameras teurer als APS-C-Kameras und eignen sich besser für professionelle Anwendungen, während APSC Kameras für Einsteiger und Hobbyfotografen geeignet sind, die eine adäquate Leistung zu einem erschwinglichen Preis suchen.

Was sind die beliebtesten Vollformatkameras?

Beliebte Vollformatkameras (Full Frame) sind:

  1. Canon EOS R5*
  2. Sony Alpha a7R IV*
  3. Nikon Z 7II*
  4. Canon EOS R6 Mark II*
  5. Sony Alpha a7 IV*

Was sind die beliebtesten Kameras mit APSC Sensor?

Beliebte APSC Kameras (Crop Sensor) sind:

  1. Canon EOS 90D*
  2. Sony Alpha 6000*
  3. Fujifilm X-T4*
  4. Nikon Z30*
  5. Canon EOS Rebel T7 (2000D)*

Was ist eine Micro Four Thirths Kamera (MFT)?

Micro Four Thirds Kameras (auch MFT oder mFT Kameras genannt) sind kleinere und leichtere Kameras als die Vollformat- und APS-C-Verwandten. Das System zeichnet sich durch die Kombination aus noch kleineren Sensoren als APSC und daher auch kleineren Objektiven aus. Dadurch ist es eine ganze Ecke kompakter und leichter. Im Jahr 2008 wurden die ersten MFT Kameras von Panasonic und Olympus als Alternative zu den damaligen Standard-Kamerasystemen DSLR eingeführt. Anfang 2021 wurde die Kamerasparte von Olympus verkauft und in das eigenständige Unternehmen OM Digital Solutions überführt. Deshalb tragen die Nachfolgekameras und Objektive nun den Namen OM System. Die erste Kamera, die die neue Marke trägt, ist die OM System OM-1*.

Woher kommt der Name Micro Four Thirds?

Vollformat- und APS-C-Kameras haben einen Sensor im 3:2 Format. Das Seitenverhältnis eines Micro Four Thirds Sensors beträgt 4:3.

Was sind die Vorteile von Kameras mit MFT Sensor?

Die kompakten Abmessungen der MFT-Kameras und Objektive und das dadurch eingesparte Gewicht ermöglichen es dir, die Kamera überallhin mitzunehmen. Durch die Kompaktheit ist eine Micro Four Thirds Kamera auch wesentlich handlicher als eine Kamera mit Vollformat Sensor. Dadurch ist dieses System die perfekte Lösung für dich, wenn du viel auf Reisen bist oder viel wanderst. Ebenso geht das Auslesen der kleinen Sensoren sehr viel schneller als beispielsweise beim Vollformat. Entsprechend ergeben sich unter anderem schnellere Serienbildaufnahmen. Auch der Autofokus ist meistens flotter als beim Vollformat.

Dadurch, dass Micro Four Thirds ein für andere Hersteller offener und allgemeiner Standard ist, ergeben sich weitere Vorteile. Zum Beispiel ermöglicht das vereinheitlichte Objektivbajonett die Verwendung von Panasonic-Objektiven an Olympus, oder an Kameras vom OM-System. Das ergibt eine riesige Auswahl an Objektiven für alle Kameras mit Micro Four Thirds Sensor.

Wofür ist eine MFT Kamera besonders geeignet?

Wie bereits gesagt, sind Micro Four Thirds Systeme durch deren Kompaktheit perfekt zum Reisen. Durch den Crop-Faktor von 2 ergeben sich aber noch weitere Vorteile. Beispielsweise ist die erhöhte Schärfentiefe ein großer Vorteil bei der Makrofotografie. Zudem habe ich damals meine Olympus OM-D 1 MII* mit dem kleinen Olympus M.Zuiko 60 mm Makroobjektiv* sehr geschätzt, da man bei der Makrofotografie ja manchmal in Büschen umher kriecht oder man liegt schon fast unter den Schirmen der Pilze. (Was? Macht ihr das nicht? 😀 ) Da ist eine so kompakte Kamera/Objektiv-Kombination schon sehr vorteilhaft. Weiterhin sind auch die Teleobjektive kleiner, leichter und erschwinglicher, was das System besonders bei den Vogelfotografen beliebt macht. Auch bei den Fans der Streetfotografie ist das kleine und kompakte System sehr beliebt, weil man im Gegensatz zu den Vollformat-Boliden viel unauffälliger unterwegs ist.

Was sind die Nachteile von MFT Kameras

Zuerst muss natürlich die schwächere Lichtempfindlichkeit genannt werden. Dadurch, dass der Sensor kleiner ist, fällt weniger Licht drauf. Zudem sind einige Micro Four Thirds Kameras so kompakt, dass sie für Menschen mit größeren Händen schon zu „fummelig“ sein können.

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Fazit: Worauf sollte ich also achten, wenn ich meine erste Kamera kaufe?

Wenn du deine erste Kamera kaufen möchtest, solltest du folgende Faktoren berücksichtigen:

  1. Zweck: Überleg dir, wofür du die Kamera verwenden möchtest (z. B. Landschaftsfotografie, Porträts, Reisefotografie, Makrofotografie, Vogelfotografie, usw.)
  2. Budget: Bestimme, wie viel du ausgeben möchtest und wie viel du bereit bist, für zusätzliche Ausrüstung auszugeben. Denk an Kamera, Objektive, Speicherkarten (beachte dabei das Speicherkartenformat deiner neuen Kamera), evtl. Speicherkartenleser, Fotorucksack, Kameratasche, Utensilien zum reingen*.
  3. Bildsensor: Überlege dir, ob für dich eine Vollformat-, APS-C- oder MFT-Kamera am besten geeignet ist. (siehe oben).
  4. Autofokus: Überprüfe die Anzahl der Autofokus-Punkte und die Geschwindigkeit des Autofokus, um sicherzustellen, dass du schnell und präzise scharf stellen kannst.
  5. Serienbildaufnahme: Überprüfe die Geschwindigkeit der Serienbildaufnahmen, wenn du beabsichtigst, schnelle Bewegungen aufzunehmen.
  6. Objektive: Überprüfe, wie viele Objektive für dein neues System verfügbar sind und ob diese für deine Bedürfnisse geeignet sind. Bedenke dabei auch, dass Objektive fürs Vollformat teurer sind als Objektive für APSC-Kameras, und MFT-Kameras.
  7. Konnektivität: Überprüfe, ob die Kamera WLAN oder Bluetooth für eine einfache Übertragung von Bildern auf ein Mobilgerät oder einen Computer unterstützt.
  8. Größe und Gewicht: Wenn du viel wanderst, ergibt es Sinn, sich für ein leichtes System zu entscheiden. Fotografierst du hauptsächlich im Studio, ist das Gewicht vermutlich nicht so wichtig.

Wie immer hat jeder seine spezifischen Bedürfnisse und Vorlieben, und es ist ratsam, mehrere Kameras auszuprobieren, bevor du eine endgültige Entscheidung triffst.

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Letztes Update: 24. Februar 2023


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