Was Du über das Makroobjektiv wissen solltest [Ratgeber]

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Makroaufnahme mit Makroobjektiv Gerbera Wassertropfen
Eine Gerbera spiegelt sich in Wassertropfen

Die Makrofotografie eignet sich wunderbar um kleinste Objekte groß darzustellen und Details einzufangen die erst im Nahbereich sichtbar werden. Sicherlich hast du schon mal versucht mit deiner normalen Fotoausrüstung in diesen Bereich vorzustossen und bestimmt bemerkt, hmmh, so richtig nah komme ich nicht ran.

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Hier kann dir ein Makroobjektiv helfen. In diesem Artikel gehe ich nicht nur auf die Eigenschaften und Arten von Makroobjektiven ein, sondern ich zeige dir auch Alternativen auf um kostengünstig in diesen Bereich der Fotografie hinein zu schnuppern. Außerdem kannst du etwas über die Grundlagen der Makrofotografie lesen und darüber wie du das perfekte Makroobjektiv für deine Bedürfnisse zu findest. Am Ende wirst du wissen, wie, bzw. womit du erfolgreich in die nächste Makro-Fotosession starten kannst!

Klären wir erst mal ein paar grundlegende Fragen

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Makroobjektiv?

Ein Makroobjektiv hat eine spezielle Linsenkonstruktion, die es ermöglicht, sehr kleine Objekte in sehr nahen Abständen zu fotografieren. Das ermöglicht feinste Detailaufnahmen. Ein typisches Makroobjektiv hat einen Abbildungsmaßstab von 1:1 oder höher – und ermöglicht es dem Fotografen, sehr kleine Objekte in Großaufnahmen aufzunehmen.

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Was bedeutet der Abbildungsmaßstab von 1:1 in der Makrofotografie

Wenn du eine Blume fotografierst die einen Durchmesser von 2 cm hat wird sie genau so groß auf dem Sensor abgebildet. Hast du ein Objektiv welchen einen Abbildungsmaßstab von 2:1 hat, wie z.B. mein geliebtes Canon RF 35 1.8*, wird die 2 cm große Blume auf dem Sensor der Kamera mit 1 cm abgebildet.

Welche Arten von Makroobjektive gibt es?

Makroobjektive gibt es für Vollformat, APS-C…

Die Unterschiede zwischen den angesprochenen Sensorgrößen erläutere ich in meinem Artikel zur Kamera Kaufberatung 2023. Wenn APS-C Kameras eines Herstellers das gleiche Bajonett nutzen wie bei dessen Vollformat Kameras lassen sich hier auch die Makroobjektive für das Vollformat nutzen. Umgekehrt ist das jedoch nicht der Fall da sonst nicht der ganze Sensor ausgenutzt wird. Als Beispiel sei hier das Canon EF-S 2.8/60mm Macro USM genannt. Dieses Objektiv ist nur für Canon APS-C Kameras wie beispielsweise die Canon EOS 90 D* oder die Canon EOS 250 D* geeignet. An diesen beiden Kameras kann man jedoch ohne weiteres die Makroobjektive für Canon Vollformat Kameras, wie beispielsweise das Canon EF 100mm L 2.8 oder auch das Sigma 105mm 2.8 nutzen*.

… und Micro Four Thirds (MFT)

Bei den Kameras mit MFT Sensor wie beispielsweise der Panasonic Lumix G9* oder der OM System OM-1* gibt es die Besonderheit, das diese Kameras das gleiche Bajonett nutzen. Das ist in den System Spezifikationen so festgelegt und somit kann man sich hier herstellerübergreifend sein Lieblings-Makroobjektiv aussuchen. Mein Favorit war in meiner „MFT Zeit“ das hervorragende Olympus M.Zuiko 60 mm 2.8 Macro*.

Makroobjektive gibt es mit unterschiedlichen Brennweiten:

  • Makroobjektive die über eine Brennweite von 50 – 60 mm verfügen sind meist preisgünstiger und richten sich an Einsteiger in der Makrofotografie.
  • Die „normalen“ Makroobjektive bewegen sich im Brennweitenbereich von 80 bis 105 mm. Diese Objektive sind die „Allrounder“ in der Makrofotografie und daher eignen sie sich für fast alle Einsatzzwecke in dem Themenbereich.
  • Die selteneren Tele-Makroobjektive zeichnen sich durch eine größere Naheinstellgerenze aus. Diese haben eine Brennweite von 150 bis 200 mm.
  • Dann gibt es noch die Spezialisten wie beispielsweise das Laowa 15 mm Ultraweitwinkel 1:1 Makroobjektiv*. Bei 15 mm wird natürlich immer die Umgebung des Fotomotivs mit einbezogen und es entstehen aussergewöhnliche Aufnahmen.
  • Ein weiterer Spezialist ist das aussergewöhnliche Laowa Probe von Venus Optics mit Schnorcheloptik und integrierter Beleuchtung die einem unter anderem auch erlaubt Endoskop ähnliche Aufnahmen unter der Wasseroberfläche zu tätigen.

Der nächste Unterschied zwischen den Makroobjektiven ist der zu erreichende Abbildungsmaßstab:

Welches Makroobjektiv ist für welchen Zweck am besten geeignet?

Eins für alles: Insekten, Spinnen, Wassertropfen, Produktfotografie, Portraits, usw.

Die am universellsten einsetzbaren Makroobjektive sind die mit einer Brennweite um die 100 mm. Sie sind perfekt für das Fotografieren von Insekten als auch für die Produktfotografie geeignet. Als Beispiel sei hier das günstige und gute Sigma 105 mm* und das Sony FE 90 2.8* genannt.

Für die flüchtigen Insekten und für cremiges Bokeh

Buschwindröschen im butterweichen Bokeh mit einem Tele Makroobjektiv aufgenommen
Buschwindröschen im butterweichen Bokeh mit einem Tele Makroobjektiv aufgenommen

Insekten mit einer höheren Fluchttoleranz wie z.B. Schmetterlinge und Libellenlassen sich am besten mit Tele-Makroobjektiven fotografieren. Diese Objektive verfügen über eine größere Naheinstellgrenze. Das heißt, trotz einem Abbildungsmaßstab von 1:1 bleibt man weiter vom zu fotografierenden Objekt entfernt und verjagt es nicht so schnell. Zudem überzeugen die Tele-Makroobjektive wie z.B. mein geliebtes, uraltes Sigma 150 mm Macro durch ein traumhaftes Bokeh. Leider gibt es dieses* und auch das Canon 180 mm Macro* nur noch auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn mein Sigma morgen kaputt gehen würde, würde ich mir aktuell das IRIX 150 mm Macro* kaufen. Das ist meines Wissen das einzige Makroobjektiv in diesem Brennweitenbereich welches man neu kaufen kann und macht mich echt neugierig.

Für Kugelspringer, Schneeflocken und kleinste Insekten

Hier bieten sich die Makroobjektive an die einen Abbildungsmaßstab von bis zu 2:1 bieten. Eine kleine Fliege wird doppelt so groß auf den Sensor gebannt. Nach ein wenig Übung bekommt man klasse Details abgebildet wie beispielsweise die zauberhaften Augen einer Springspinne. Diese Objektive haben den Vorteil, dass sie auch noch auf unendlich fokussieren. So kann man schnell vom Nahbereich auf einen weiter entfernten auf einer Blume sitzenden Schmetterling um fokussieren.

Makroobjektiv für die kleinsten Details

Diese Makroobjektive würde ich erst den erfahrenen Makrofotografen empfehlen. Bei Aufnahmen mit einem Abbildungsmaßstab von 2,5:1 bis 5:1 ist die Tiefenschärfe so gering, so das man häufig auf fortgeschrittene Aufnahmetechniken wie dem Focus Stacking zurück greifen muss um einen größeren Schärfebereich zu bekommen. Wenn du mehr über Focus Stacking wissen möchtest, sieh dir mal meinen Ratgeber dazu an… Beherrscht man diese Technik, kommen atemberaubende Details zu Tage und man bekommt sensationelle Fotos mit diesen Objektiven hin. Wie oben bereits erwähnt, kann man mit diesen Ultra-Makro-Spezialisten nur im Nahbereich fotografieren. Das Lupenobjektiv Canon MP-E 2,8/65* und das Laowa 25 mm f/2,8 2.5 – 5x Ultra Macro von Venus Optics* sind solche Spezialisten.

Mit dem Laowa 25mm f/2.8 2.5-5x Ultra Makroobjektiv per Focusstacking aufgenommenes Mohnbrötchen
Mit dem Laowa 25mm f/2.8 2.5-5x Ultra Makroobjektiv per Focus Stacking aufgenommenes Mohnbrötchen

Gibt es günstige Alternativen zum Makroobjektiv?

Um nur mal in die Makrofotografie reinzuschnuppern musst du dir nicht extra ein Makroobjektiv zulegen. Zum Glück gibt es preisgünstige Alternativen. Ein paar zeige ich dir hier auf.

Zwischenringe

Ein günstiger Einstieg in die Makrofotografie sind Zwischenringe*. Das sind Ringe ohne optische Elemente die einfach zwischen Kamera und Objektiv mittels Kamera Bajonett befestigt werden. Sie gibt für alle Kameramarken. Mit solchen Zwischenringen bin auch ich in die Makrofotografie gestartet. Man kann ein, zwei oder auch mehr Ringe zwischen Kamera und Objektiv klemmen. Umso mehr man mit den Ringen den Abstand zwischen Sensor und Objektiv vergrößert umso größer wird zwar der Abbildungsmaßstab, jedoch umso geringer wird auch die Naheinstellgrenze und umso mehr Licht geht verloren. Die Zwischenringe gibt es in verschiedenen Größen. Beispielsweise 10mm, 16mm, 20mm und 36mm. Natürlich verliert das Objektiv durch die Zwischenringe auch die Fähigkeit auf Unendlich zu fokussieren. Starten würde ich hier mit deinem Standard Zoom Objektiv oder einer Festbrennweite mit um die 50mm Brennweite. Achte beim Kauf darauf, dass das Bajonett aus Metall und nicht aus Kunststoff ist.

Zwischenringe gibt es für jedes Kamerabajonett*:

Einstellbare Zwischenringe (Helicoid Adapter)

Diese Art von Zwischenringe schätze ich sehr für die Fotografie mit sogenannten Altglas. Altglas nennt man alte manuelle Objektive von analogen Kameras. Diese alten Objektive ohne jegliche Elektronik bekommt man mit etwas Glück preisgünstig auf dem Flohmarkt oder auf dem Gebrauchtmarkt. Per Adapter lassen sich diese alten Perlen sehr einfach an moderne Systemkameras adaptieren. Die Helicoid Adapter* sind im Prinzip solche Adapter, bringen aber noch ein tolles Merkmal mit. Per Dreh kann man wie bei oben beschriebenen Zwischenringen den Abstand zwischen Kamera und Objektiv vergrößern und, schwup hat man aus dem günstigen Objektiv vom Flohmarkt ein Makroobjektiv gemacht. Natürlich muss man bei dieser Art der Fotografie auf Autofokus und Blendenautomatik verzichten aber gerade das macht, wie ich finde richtig Spaß 🙂 Auf das tolle Thema „Fotografieren mit Altglas“ werde ich in einem weiteren Artikel ausgiebig eingehen. Wenn dich das Thema interessiert, abonniere am besten meinen Newsletter um keinen neuen Artikel zu verpassen.

Makro Vorsatzlinsen

Makrolinsen* kauft man in der Regel für einen bestimmtes Objektiv da sie wie ein Filter mittels dem Filtergewinde vor dem Objektiv geschraubt werden. Darum kommt es darauf an welchen Durchmesser das Filtergewinde hat, z.B. 67mm.*

Makro Vorsatzobjektive (Achromaten)

Vorsatzobjektive wie die beliebten Raynox Makro Vorsätze* bestehen meist aus drei Linsen und haben gegenüber den einfachen Vorsatzlinsen den Vorteil, dass sie beispielsweise Farbfehler perfekt ausgleichen und damit eine hervorragende Bildqualität liefern. Die Raynox Vorsätze kommen mit einem praktischen Schnappadapter und lassen sich somit an verschiedenen Objektiven nutzen. Gegenüber Zwischenringen haben sie den großen Vorteil, dass die Lichtempfindlichkeit des Objektivs nicht beeinflusst wird. Meine Raynox DCR-250* nutze ich immer noch sehr gerne, setzte sie jedoch vor mein Makroobjektiv, erhöhe damit den Abbildungsmaßstab und stoße damit je nach Abstand zum Objekt in die Microfotografie vor. Wenn ich auf „Insektenjagd“ gehe schraube ich die Raynox mittels Step-Up-Adapter* fest an mein Makroobjektiv, nutze einen Blitz und einen Diffusor und es entstehen Makrofotos wie diese:

Grüne Stinkwanze mit Raynox Vorsatzlinse und MAkroobjektiv aufgenommen
Grüne Stinkwanze mit Raynox Vorsatzlinse und Makroobjektiv aufgenommen

Retro Adapter

Ein Retro-Adapter auch Reverse-Adapter oder Reverse-Mount-Adapter genannt* ist ein spezieller Adapter für die Makrofotografie der es ermöglicht, beispielsweise dein Standard Zoom-Objektiv umgekehrt an deine Kamera zu befestigen. Ja, du liest richtig 🙂 Der Retro-Adapter wird vorne auf das Filtergewinde geschraubt. Auf der der anderen Seite hat der Adapter ein Kamerabajonett. Du hast bestimmt schon mal von der falschen Seite in ein Fernglas geschaut, oder? Statt einer Vergrößerung siehst du alles verkleinert. Quasi den gleichen Effekt bekommst du indem du das Objektiv umdrehst, wie bei einer Lupe. Das ermöglicht, je nach verwendetem Objektiv einen extremen Nahaufnahmeeffekt. Natürlich funktionieren die Automatikfunktionen deines Objektivs dann nicht mehr da ja die Kontakte am Objektiv nicht mehr mit der Kamera verbunden sind.

Retroadapter*:

Kann ich mit einem Makroobjektiv nur Makros fotografieren?

Mit einem Makroobjektiv kannst nicht nur Makros fotografieren sondern beispielsweise auch Landschaften und Architektur. Ganz besonders ist ein Makroobjektiv mit einer Brennweite von 90 mm oder 100 mm für die Portraitfotografie geeignet. Bei APS-C wären das dann die Makroobjektive mit um die 60 mm Brennweite. Wenn du, wie ich nur ab und zu Portraitaufnahmen machst reicht dir womöglich dein Makroobjektiv für diese Art der Fotografie vollkommen aus.

Das beste Makroobjektiv – meine Kauftipps

Im Artikel habe ich dir bereits einige Tipps für das richtige Makroobjektiv für deinen Anwendungszweck gegeben. Die gelb unterlegten Links und die Produktabbildungen bringen dich direkt zu den Produktseiten beispielsweise auf Amazon. Wenn du diesen Artikel kaufst, bekomme ich eine kleine Provision und du unterstützt damit dieses Projekt. Für dich ändert sich der Preis nicht. Danke schön:)

Das beste Makroobjektiv für Schmetterlinge und Libellen:

Das IRIX 150 2.8 Macro* konnte ich bei einer Fotofreundin ausführlich ausprobieren. Es macht einen sehr wertigen Eindruck und die Bildqualität ist hervorragend. Da ich die meisten meiner Makroaufnahmen manuell fokussiere und dazu noch sehr häufig ein Stativ oder Bohnensack benutze würde mich der fehlende Autofokus und Stabilisator überhaupt nicht stören. Wie ich es oben schon erwähnte, wenn mich mein Sigma 150 Macro durch einen Defekt verlassen würde, würde ich mir sofort das IRIX 150 2.8 Macro bestellen. Das IRIX 150 2.8 Macro gibt es für das Canon EF*, Nikon F* und Pentax K* Bajonett. Canon R und Nikon Z Besitzer adaptieren das tolle Objektiv einfach per Adapter. Das klappt prima.

IRIX 150 2.8 Macro*:

Übrigens verfügt das IRIX über Kontakte die das Verstellen der Blende über die Kamera erlauben. Auch die Belichtungsdaten werden in den EXIF Daten gespeichert. Und das funktioniert bei meinem IRIX 15 mm Ultraweitwinkel Objektiv* ganz hervorragend!

Das beste Makroobjektiv für Canon RF:

Das neue Canon RF 100 Macro* ist ein echter Volltreffer geworden. Mit der bis zu 1,4 fachen Vergrößerung ist man noch näher am Objekt. Ich konnte das Makroobjektiv bei einem Fotokumpel ausgiebig an meiner Canon EOS R5* testen und bin nicht nur begeistert von der Schärfe die das Objektiv bis zum Rand liefert. auch der Ring zur Kontrolle der sphärischen Aberration, den ich zu erst für Spielerei hielt macht echt Spaß…

Das beste Makroobjektiv für Olympus, OM System und Panasonic Micro Four Thirds (MFT)

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm Macro war während meiner MFT Zeit mein absolutes Lieblingsobjektiv* und ich konnte mich entsprechend schwer von dem tollen Makroobjektiv trennen. Durch den Cropfaktor von 2 bei MFT in Bezug aufs Vollformat landet das kompakte Makroobjektiv bei 120 mm und ist somit ein waschechtes Tele-Makroobjektiv und trotz dem kleinem MFT Sensor liefert es ein tolles Bokeh.

Focus Bracketing mit der Olympus O-MD 1 II und dem Olympus 60 mm Macro 2.8
Focus Bracketing mit der Olympus O-MD 1 II und dem Olympus 60 mm Macro 2.8

Ganz neu auf dem Markt ist das M.Zuiko Digital ED 90mm F3.5 Makro IS*. Ein sehr interessantes Objektiv welches mit zweifacher Vergrößerung aufwarten kann. Schraubt man den Telekonverter MC-20* zwischen dem Objektiv und der Kamera, kommt man auf vierfache Vergrößerung! Wow, ich würde das Objektiv gerne mal mit einer OM System OM-1 ausprobieren*…

Die besten Makroobjektive für Fujifilm

Zusammen mit meiner Fujifilm X-T3* habe ich mir als erstes Objektiv das Fujifilm XF80 F2.8 Macro Makroobjektiv gekauft*. Ein Super Makroobjektiv mit dem ich viele tolle Fotos gemacht habe. Klasse ist, dass das Objektiv mit den Telekonvertern Fujifilm XF1.4 und XF2.0* kompatibel ist.

Tropfen im Moos. Aufgenommen mit der Fuji X-T3 und dem Fujifilm 80 mm Macro
Tropfen im Moos. Aufgenommen mit der Fuji X-T3 und dem Fujifilm 80 mm Macro

Beinahe noch mehr Spaß hat mir das LAOWA 65mm f/2,8 2X Ultra Macro APO von Venus Optics* gemacht. Das manuelle Makroobjektiv bietet eine fantastische Abbildungsleistung und ist dabei eine ganze Ecke kleiner und leichter als das Fujifilm Makroobjektiv. Zudem ermöglicht es mit seiner 2-fach Vergrößerung die Möglichkeit noch näher an das Objekt zu kommen. Nach einiger Übung und mit Blitz* und Diffusor* entstehen klasse Aufnahmen.

Das beste Makroobjektiv für Sony

Nachdem ich mit meiner Sony alpha 7II, dem Sony Zeiss 55 mm 1.8 und ein paar Zwischenringen* meine ersten Ausflüge in die Makrowelt unternommen habe, war mir schnell klar, das ist meine Welt. Also habe ich mir schnell das Geld für das Sony FE 90 2.8 G Macro* zusammengespart. Das Objektiv von Sony verfügt über einen hervorragenden Bildstabilisator und ist nach wie vor das beste Makroobjektiv für Sony Kameras. Es lässt sich nicht nur an den Sony Vollformat-Kameras sondern auch an den Sony APS-C Kameras wie die Sony alpha 6000* betreiben…

Fazit: Wähle das richtige Makroobjektiv für deine Bedürfnisse …

… oder steige erst mal preisgünstig in das neue Thema mit den oben beschriebenen Mitteln ein.

Ich hoffe ich konnte dir den einen oder anderen wertvollen Tipp für dein neues Makroobjektiv mitgeben. Falls du noch Fragen oder Anregungen hast oder wenn ich ein Thema weiter ausführen soll, hinterlasse doch gerne einen Kommentar auf dieser Seite.

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